X_art: Verborgenes in der Kunst sichtbar machen

X_art widmet sich mit einer neuen Gesprächsrunde (im Ausstellungsraum IWB Filter4) dem Thema «X_art: Verborgenes sichtbar machen». Zum Thema reden werden: Catherine Iselin, Kuratorin und Kunsthistorikern; Kostas Maros, Fotograf; Barbara Philomena Schnetzler, Bildhauerin, und Prof. Dr. em. Gottfried Boehm, Kunsthistoriker. (Alle Sendungen im Überblick gibt’s hier.)

Hört das Gespräch hier:

Bild von links nach rechts: Catherine Iselin, Danielle Bürgin, Gottfried Boehm, Kostas Maros, Barbara Schnetzer

 

Zu HIDDEN:

Im Projekt HIDDEN gehen Kunsthistorikerin Catherine Iselin und Fotograf Kostas Maros der Frage nach, was die Faszination von verborgenen Orten ausmacht. Gemeinsam suchen sie ausgewählte Orte in der ganzen Schweiz auf, welche für die  Mehrheit der Menschen unzugänglich, bzw. bisher im Verborgenen geblieben sind. Auf der Suche nach dem ungewöhnlich Gewöhnlichen, dem sonderbar Merkwürdigen und dem vielfältig Einzigartigen, sollen Fotografien entstehen und Geschichten erzählt werden, die im Mai 2018 in Form einer Ausstellung und eines Bildbandes präsentiert werden.

Catherine Iselin (34) und Kostas Maros (37) teilen sich seit ihrer Studienzeit die Leidenschaft am Bild. Durch ihre Arbeit als Kunsthistorikerin, bzw. als Fotograf, beschäftigen sie sich täglich mit der Thematik des Sichtbaren und des Verborgenen. Die Auseinandersetzung mit der Frage, wie ein Gefühl im Bild festgehalten, sichtbar gemacht oder durch ein Bild hervorgerufen werden kann – ohne dieses, der Magie des Unsichtbaren zu berauben – bildet einen zentralen Punkt in beider Arbeit.

Daraus heraus ist die Idee zum Kunstprojekt HIDDEN entsprungen, welches sich Orten widmen soll, nicht bloss, weil diese bisher im Verborgenen geblieben sind, sondern in erster Linie, weil die Orte auf Menschen eine Faszination ausüben, in ihnen Neugier hervorrufen oder deren Anblick ausserordentliche Eindrücke bei uns hinterlassen.

Zum Projekt ist beim Christoph Merian Verlag ein Buch erschienen: HIDDEN – verborgene Orte in der Schweiz zeigt über 100 Fotografien, die durch kunsthistorische Essays ergänzt wurden.

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