Geschichte


Radio X – aus unserer Geschichte

  • 1993: Ein junges Team aus JournalistInnen, Marketing- und Kulturleuten formiert sich für ein neues Radioprojekt – die beiden Lokalradios Raurach (BL) und Basilisk (BS) sowie die Regierungen beider Basel sind dagegen.
  • 1995: Der Bund schreibt deshalb nur zwei Konzessionen für die Nordwestschweiz aus – Radio X bewirbt sich auch.
  • 1996: Der Prozess vor dem Bundesrat um die Konzessionenvergabe führt zum Einlenken des UVEK: für Basel wird eine weitere Frequenz ausgeschrieben.
  • 1998: Radio X erhält am 7. April die Konzession für einen schwach-kommerziellen Kontrastsender und startet am 19. April sein Programm.
  • 2000: Das Vorhaben, den Jugendsender DRS Virus jeweils am Nachmittag auf 94.5 aufzuschalten, wird politisch vereitelt. Das Bakom ändert die Gebührensplitting-Spielregeln – Radio X soll neu leer ausgehen. Dagegen wehrt es sich rechtlich.
  • 2001: Im Herbst muss das moderierte Tagesprogramm aus finanziellen Gründen eingestellt werden.
  • 2002: Radio X gewinnt den Prozess um Gebührensplitting-Gelder 2000 und wird werbefrei.
  • 2003: Radio X hat 120 freiwillige und 5 feste Mitarbeiter; die Spezialsendereihen Energie Pur und Binggis Arena – Unfallverhütung werden lanciert.
  • 2004: Radio X sendet in neun Sprachen. Spezialsendereihen wie TetraHydroCannabinol und Respäggt werden realisiert.
  • 2005: Mehrere fremdsprachige Specials hören auf. Radio X produziert innovative Spezialsendereihen wie Kinderstammtisch, Destination Job, Unternehmen Zukunft, Energiedetektive.
  • 2006: Spezialsendereihen politisch direkt, gleichfalls.ch und zumutbar.ch sind am Radio und im Internet aktiv. Radio X publiziert erstmals offizielle Hörerzahlen: 33’000 Menschen über 15 hören in der Schweiz täglich Radio X. Sprachlich nicht Assimilierte sowie Deutsche und Franzosen kommen dazu. Das macht mindestens 40’000.
  • 2007: Die Hörerzahlen nehmen zu und steigen auf 50’000 Menschen. Unter dem Motto “Information ist Integration” baut Radio X sein mehrsprachiges Programm auf 10 Sendungen aus und bietet ein morgendliches Infofenster für die Migrationsbevölkerung an. Die neue Radio X-Homepage wird aus der Taufe gehoben.
  • 2008: Radio X erhält eine neue Konzession und feiert sein 10-jähriges Bestehen. Intern werden ein Qualitätsmanagementsystem entwickelt und das Pilotprojekt für eine Radiolehre aufgegleist. Die Spezialreihe Energiesnacks wird realisiert, mit Gesundheitszeitjingles wird darauf aufmerksam gemacht, dass „Die Uhr tickt…“. Neu auch auf der Liestaler Frequenz 93.6.
  • 2009: Radio X beteiligt sich an der Aktion “Respekt ist Pflicht: für alle”, eine Kampagne gegen sexuelle Gewalt und für mehr Aufmerksamkeit und Zivilcourage. Gemeinsam mit Arbeitgeberorganisationen wird DIE CHARTA lanciert: Deren Unterzeichnende gewährleisten Chancengleichheit für Menschen mit einer Behinderung.
  • 2010: Radio X zieht auf das Dreispitzareal und verwirklicht dort seinen Traum von grösseren Studios und einer besseren Akustik. Das Projekt Mitten im GenerationenMiX verbindet Jung und Alt. Unter dem Motto “Mitreden und miteinander reden” wird die Partizipation der Migrationsbevölkerung am öffentlichen Diskurs gefördert. In Kooperation mit der Basler Eule startet die Literatursendung W wie Wortschatz.
  • 2011: In den X-Talks treffen sich Fachleute, EntscheidungsträgerInnen und Betroffene zu Themen wie: Religion, Alter, Sucht, Kulturförderung, Medienberuf, Ausbildung, Integration und Partizipation im interkulturellen Kontext. Die Sendereihe “Kunst an d’ Ohre” wird realisiert und im Merianpark treffen sich Alt und Jung zu zweisprachigen Parkbankgesprächen.
  • 2012: Radio X fördert mit der Reihe “über Basel” den Diskurs zur Entwicklung der Stadtregion. Mit “Schwarz/Weiss” wird eine Sendereihe mit Schwerpunkt Antidiskriminierung und Rassismusbekämpfung lanciert.
  • 2013: Die mehrsprachigen Sendungen von Radio X werden mit dem Basler Preis für Integration ausgezeichnet. Initianten des Basler Preises für Integration sind die Evangelisch-reformierte und die Römisch-Katholische Kirche Basel-Stadt, Novartis sowie die Christoph Merian Stiftung. Ab August gibt es, unter der Woche zwischen 10 und 14 Uhr, wieder ein moderiertes Tagesprogramm.
  • 2014: Die Hochschule für Gestaltung und Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz bezieht ihre Gebäude in der direkten Nachbarschaft von Radio X. Eine erste Zusammenarbeit von Radio X und der HGK ist die Kontext-Reihe “Äther als Werkstoff”, in deren Rahmen Studierende eine die Sendereihe “X-Matrikuliert” erarbeiten. Das moderierte Tagesprogramm muss aus Kostengründen per August eingestellt werden.

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