60 Argumente gegen die No Billag Initiative

  • Mitdiskutieren zu No Billag – am 30. Januar im Parterre One bei der Kaserne. Es duellieren sich SRG-Chef Jean-Michel Cina und Operation Libero Co-Präsidentin Laura Zimmermann mit den Gewerbe- und FDP-Bossen Gabriel Barrell und Luca Urgese. (22.01.18)
  • Bachelor for President? Donald Trump wurde in den USA dank der Reality TV-Show «The Apprentice» populär. Das bei Jungen erfolgreichste TV-Format der Schweiz: Bachelor(ette). Dessen Sender: infofrei. Wie eine Zukunft ohne Billag. (21.01.18)
  • Aus für DAB+? Ein Ja zu No Billag würgt die technologische Weiterentwicklung des Radios ab und verhindert den Wechsel von UKW auf DAB+, da der Technologieförderung die rechtliche Grundlage entzogen wird. (20.01.18)
  • Demokratisch beschlossene Abgabe ist keine «Zwangsgebühr»: 2015 verlor der Gewerbeverband knapp die Abstimmung über das Radio- und Fernsehgesetz. Das Volk sprach sich für die Haushaltsabgabe aus. Zwang ist etwas anderes. (19.01.18)
  • No Billag schafft Arbeitslose: direkt 7’500, indirekt mehrere 10’000 Arbeitsplätze sind verloren, wird der SRG und 34 lokalen Stationen der Stecker gezogen. Eine Hiobsbotschaft mehr für en gebeutelten Mediensektor: Abbau bei der sda, Druckereischliessung bei Ringier, Fusionen allertorten.  (18.01.18)
  • No Billag «befreit», so die Initianten. Beispielsweise von der Pflicht der ausgewogenen und sachgerechten Berichterstattung, wie sie die Verfassung heute fordert. Ist die Freiheit, den Gegner nicht zu Wort kommen lassen zu müssen, wünschenswert? (17.01.18)
  • Nein zu No Billag – damit die Schweiz ihr Gedächtnis nicht verliert! Radio und Fernsehen in der Schweiz müssen ihr Schaffen archivieren. Auf memoriav.ch hat es 6564 (!) Beiträge von Radio X . Wie finanziert sich Memoriav? «Aus der Abgabe für Radio und Fernsehen», sagt das Gesetz. (16.01.18)
  • Die No-Billag-Initiative wurde von Jungfreisinnigen und Mitgliedern der Jungen SVP lanciert. Zu den Gegnern gehören jedoch auch SVP- und FDP-Exponenten, unter ihnen der SVP-Ständerat Roland Eberle (TG). Er fand deutliche Worte. “Mit diesem Ansatz der totalen Entsolidarisierung entlarven sich diese Kreise als fundamentale Gegner der direkten Demokratie”, sagte er. Denke man das Konzept der Initianten konsequent zu Ende, würden alle kollektiven Errungenschaften der Schweiz der Individualität geopfert. (15.01.18)
  • «No Billag»: Schwerwiegende Verletzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen
    AGILE.CH ruft mit Nachdruck dazu auf, die Initiative abzulehnenDas Recht dieser Menschen auf Information, Kommunikation und Teilhabe am öffentlichen Leben ist damit bedroht: https://agile.ch/home. (14.01.08.)
  • Keine Beschwerdemöglichkeit mehr gegen Programmverstösse bei Radio und Fernsehen! Dies bringt die No Billag-Initiative, da sie die bewährte Unabhängige Beschwerdeinstanz UBI ersatzlos streichen will. Somit soll – wie bei der Konzessionsvergabe – nur noch der sein Recht durchsetzen können, der über das notwendige Geld verfügt! (13.01.18)
  • Medien ohne Kultur und Kultur ohne Medien – dies droht bei einer Annahme der No Billag Initiative. Kein Wunder engagieren sich über 5’000 Kulturschaffende aller Stile und Sparten gegen den Kahlschlag bei Radio und Fernsehen in der Schweiz. (12.01.18)
  • Ignorante Initianten: L. Urgese (FDP) meint in der Presse faktenfrei, Radio X würde «erst seit 2007 vom Bakom unterstützt». Und S. Frehner (SVP) will nichts über die gravierenden Konsequenzen für TeleBasel und Radio X gewusst haben will. Für ihn ist deren existenzielle Bedrohung ein «kleiner Kollateralschaden.» (11.01.18)
  • Warum sagt die Basler Regierung Nein? «Die Annahme der Initiative würde den Medienstandort Basel stark schwächen und den ohnehin kleinen Arbeitsmarkt für Medienschaffende praktisch bedeutungslos machen. Eine Abfederung der Ausfälle mittels kantonalen Beiträgen wäre schon rechtlich unmöglich.» (10.01.18)
  • Obwohl die 200 Freiwilligen von Radio X nichts fürs Radiomachen kriegen, bezahlen sie dennoch gerne Gebühren. Und sie klagen nicht darüber. Denn so verfügen sie über eine Plattform, mit der sie für Medien-, Sprachen und Musikvielfalt sorgen können. Bild: Vollversammlung Radio X am 6.1.2017.(09.01.18)
  • Basel gilt als Kulturhauptstadt der Schweiz. Kein Wunder, zügelt SRF Kultur mit Radio und Fernsehen an den Rhein. Es sei denn… die No Billag-Initiative wird am 4. März angenommen. Dann bleibt nur noch Lichterlöschen. Nebst den verlorenen Arbeitsplätzen leiden darunter das Publikum und alle Kulturschaffenden der Schweiz. So sagen diese denn auch klar Nein zu No Billag! (08.01.18)
  • Für den Erhalt einer föderalistischen Schweiz, gegen die Entsolidarisierung: Nein zu No Billag. Mit den Radio- und Fernsehgebühren wird ein zentrales Anliegen des friedlichen Zusammenlebens in der Schweiz mit erfüllt: die gleichwertige Versorgung aller Landesteile mit Service Public-Leistungen. Deswegen schafft diese nur der oder die ab, welche unschweizerisch und unpatriotisch sind, wie etwa der Schweizer und der Basler Gewerbeverband. (07.01.18)
  • Kein Bürokratiemonster für Radio und Fernsehen in der Schweiz! Die No Billag-Initiative will Subventionen für Radio und Fernsehen verbieten, fordert aber die Versteigerung von Konzessionen. Somit verlieren bei einer Annahme zwar einige Tausend Medienschaffende ihren Arbeitsplatz, der Verwaltung bleiben aber wenigstens Stellen erhalten! (06.01.18)
  • Kein Kahlschlag beim Radio und Fernsehen in der Schweiz! Die No Billag-Initiative kommt daher wie ein blindwütiger Holzfäller. Wird sie am 4. März angenommen, wird das Radio- und Fernsehsystem alternativlos nieder gemacht. Deswegen: Nein zu No Billag, Nein zum Sendeschluss! (05/01/2018)
  • Nein zu No Billag – weil die Initiative Radio X finanziell das Rückgrat bricht und den Basler Jugend- und Kultursender mit seinen 200 Freiwilligen und 20 Ausbildungs- und Arbeitsplätzen in seiner Existenz gefährdet. Erfahre mehr dazu hier. (04/01/2018)

Vom 4. Januar bis am 4. März 2018 – dem Tag der Volksabstimmung – präsentiert Radio X täglich auf Twitter und seiner Homepage ein Argument gegen die No Billag-Initiative; auf Facebook erfolgt eine wöchentliche Zusammenfassung.

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