Über uns
Radio X - wer ist das?
Radio X ist eine Stiftung, welche als gemeinnützig anerkannt ist. Als Stiftung verfolgt sie keine kommerziellen Ziele, d. h. der gesamte Erlös kommt wieder dem Radiobetrieb zu. Der Stiftungsrat setzt sich zusammen aus Thomas Jenny, Nicole Bertherin und Linda Muscheidt. Es gibt aber auch eine Radio X AG (Aktiengesellschaft), welche die Stiftung gründete und die technischen Investitionen leistete. Sie ist mehrheitlich in der Hand der drei Gründer von Radio X, Patrik Tschudin, Thomas Jenny und Linda Muscheidt Burri. Im Club 94,5 - dem Förderverein für Radio X - vereinigen sich Programmschaffende, Fans und Kulturveranstalter. Radio X erzielte 2006 einen Umsatz von knapp 800'000.-- Franken. Spenden an die Stiftung Radio X können von den Steuern abgesetzt werden.
Radio X - was sind seine Werte?
Auszug aus dem Leitbild:
Radio X ist unabhängig durch seine Organisationsstruktur als Stiftung, welche dem Zweck eines gemeinnützigen Kanals untergeordnet ist. Als Stiftung kann Radio X weder übernommen noch kommerziell verwertet werden, noch werden Gewinne ausgeschüttet.
Radio X ist offen, indem es gegenüber seinem Publikum durchlässig ist, breite Partizipations- und Ausbildungsmöglichkeiten bietet, und für einen niederschwelligen Einstieg in das mediale Berufsleben steht.
Radio X ist innovativ, indem es neue Sendeformen entwickelt und präsentiert, der Kreativität seiner Macherinnen und Macher breiten Raum gewährt, sowie neue Problemstellungen früh erkennt und aufgreift.
Radio X ist multikulturell, indem es in seinem Programm der Vielfalt der sprachlichen und musikalischen Kulturen seiner Zielpublika gerecht werden will.
Radio X ist integrativ, indem es den gegenseitigen Respekt unter den Kulturen seiner Zielgruppen und die Achtung der Menschenwürde und der Menschenrechte fördert sowie kontinuierlich über das lokale, regionale und nationale Geschehen berichtet.
Aus der Geschichte von Radio X
- 1993: Ein junges Team aus JournalistInnen, Marketing- und Kulturleuten formiert sich für ein neues Radioprojekt - die beiden Lokalradios Raurach (BL) und Basilisk (BS) sowie die Regierungen beider Basel sind dagegen.
- 1995: Der Bund schreibt deshalb nur zwei Konzessionen für die Nordwestschweiz aus - Radio X bewirbt sich auch.
- 1996: Der Prozess vor dem Bundesrat um die Konzessionenvergabe führt zum Einlenken des UVEK: für Basel wird eine weitere Frequenz ausgeschrieben.
- 1998: Radio X erhält am 7. April die Konzession für einen schwach-kommerziellen Kontrastsender und startet am 19. April sein Programm.
- 2000: Das Vorhaben, den DRS-Jugendsender Virus jeweils am Nachmittag auf 94.5 aufzuschalten, wird politisch vereitelt. Das Bakom ändert die Gebührensplitting-Spielregeln - Radio X soll neu leer ausgehen. Dagegen wehrt es sich rechtlich.
- 2001: Im Herbst muss das moderierte Tagesprogramm aus finanziellen Gründen eingestellt werden.
- 2002: Radio X gewinnt den Prozess um Gebührensplitting-Gelder 2000 und wird werbefrei.
- 2003: Radio X hat 120 freiwillige und 5 feste Mitarbeiter; die Spezialsendereihen Energie Pur und Binggis Arena - Unfallverhütung werden lanciert.
- 2004: Radio X sendet in neun Sprachen. Spezialsendereihen wie TetraHydroCannabinol und Respäggt werden realisiert.
- 2005: Mehrere fremdsprachige Specials hören auf. Radio X produziert innovative Spezialsendereihen wie Kinderstammtisch, Destination Job, Unternehmen Zukunft, Energiedetektive.
- 2006: Spezialsendereihen politisch direkt, gleichfalls.ch und zumutbar.ch sind am Radio und im Internet aktiv. Radio X publiziert erstmals offizielle Hörerzahlen: 33'000 Menschen über 15 hören in der Schweiz täglich Radio X. Sprachlich nicht Assimilierte sowie Deutsche und Franzosen kommen dazu. Das macht mindestens 40'000.
- 2007: Die Hörerzahlen nehmen zu und steigen auf 50'000 Menschen. Unter dem Motto "Information ist Integration" baut Radio X sein mehrsprachiges Programm auf 10 Sendungen aus und bietet ein morgendliches Infofenster für die Migrationsbevölkerung an. Die neue Radio X-Homepage wird aus der Taufe gehoben.
- 2008: Radio X erhält eine neue Konzession und feiert sein 10-jähriges Bestehen. Intern werden ein Qualitätsmanagementsystem entwickelt und das Pilotprojekt für eine Radiolehre aufgegleist. Die Spezialreihe Energiesnacks wird realisiert, mit Gesundheitszeitjingles wird darauf aufmerksam gemacht, dass „Die Uhr tickt...“. Neu auch auf der Liestaler Frequenz 93.6.
- 2009: Radio X beteiligt sich an der Aktion "Respekt ist Pflicht: für alle", eine Kampagne gegen sexuelle Gewalt und für mehr Aufmerksamkeit und Zivilcourage. Gemeinsam mit Arbeitgeberorganisationen wird DIE CHARTA lanciert: Deren Unterzeichnende gewährleisten Chancengleichheit für Menschen mit einer Behinderung.Â
- 2010: Radio X zieht auf das Dreispitzareal und verwirklicht dort seinen Traum von grösseren Studios und einer besseren Akustik. Das Projekt Mitten im GenerationenMiX verbindet Jung und Alt. Unter dem Motto "Mitreden und miteinander reden" wird die Partizipation der Migrationsbevölkerung am öffentlichen Diskurs gefördert. In Kooperation mit der Basler Eule startet die Literatursendung W wie Wortschatz.
